m2ing im Check: Masterarbeit zeigt Vor- und Nachteile

Digitale Bauwerksprüfung aus der Praxis – wissenschaftlich bestätigt
Die Anforderungen an Bauwerksprüfungen nach DIN 1076 steigen kontinuierlich: Eine normgerechte Bewertung, hohe Dokumentationsqualität und gleichzeitig effiziente Abläufe werden heute selbstverständlich erwartet. In der Praxis zeigt sich jedoch häufig ein anderes Bild – komplexe Softwarelösungen, Medienbrüche und zeitintensive Nachbearbeitung erschweren den Arbeitsalltag vieler Bauwerksprüfer:innen.
Wissenschaftliche Einordnung aus der Praxis
Eine Bachelorarbeit der Hochschule Bochum (2025) hat sich genau mit dieser Problematik auseinandergesetzt. In einer vergleichenden Untersuchung wurden digitale Schadenserfassungsprogramme anhand eines strukturierten Kriterienkatalogs (MUSS-, SOLL- und KANN-Kriterien) bewertet. Ziel war es, praxisnah zu analysieren, wie gut aktuelle Lösungen die Anforderungen der DIN 1076, der RI-EBW-PRÜF und der ASB-ING unterstützen.
Hinweis zur Studie
Die in diesem Beitrag zitierte Masterarbeit der Hochschule Bochum wurde unabhängig durchgeführt.
Sie wurde weder durch m2ing betreut noch in Auftrag gegeben oder finanziert.
Die Bewertung der untersuchten Softwarelösungen erfolgte auf wissenschaftlicher Basis nach einem einheitlichen Kriterienkatalog.

Zentrale Erkenntnisse der Analyse
Die Ergebnisse zeigen klar:
Digitale Bauwerksprüfung bietet ihren größten Mehrwert dort, wo mobile Schadenserfassung, Offline-Fähigkeit, visuelle Dokumentation und eine intuitive Bedienung zusammenkommen. Besonders hervorgehoben wird die medienbruchfreie Erfassung direkt am Bauwerk, da sie Übertragungsfehler reduziert, die Nachvollziehbarkeit verbessert und den Nachbearbeitungsaufwand im Büro deutlich senkt.
Im Rahmen der SOLL-Kriterien und des Usability-Tests wurde deutlich, dass insbesondere Benutzerfreundlichkeit und mobile Einsatzfähigkeit entscheidende Faktoren für die Akzeptanz digitaler Prüfprozesse sind.
Ergebnisse für m2ing im Überblick
In der Untersuchung zeigte m2ing insbesondere Stärken in folgenden Bereichen:
• Sehr hohe Benutzerfreundlichkeit in Webanwendung und App
• Mobile Schadenserfassung mit vollständiger Offline-Funktionalität
• Strukturierte Verknüpfung von Schäden mit Fotos, Skizzen und Geopositionen
• Webbasierter Zugriff für externe Beteiligte
Im Comparative-Usability-Test erzielte m2ing die besten Ergebnisse hinsichtlich Bearbeitungszeit, Fehlklicks und subjektiver Verständlichkeit. Die Anwendung wurde insgesamt als intuitiv, übersichtlich und praxisnah wahrgenommen.
Gleichzeitig zeigt die Untersuchung auch, dass bei automatisierten Plausibilitätsprüfungen, normativer Bewertungslogik und standardisierten Schnittstellen noch Entwicklungspotenzial besteht. Diese differenzierte Betrachtung unterstreicht den wissenschaftlichen Anspruch der Arbeit.
Blick in die Zukunft der Bauwerksprüfung
Die Masterarbeit blickt auch nach vorn: cloudbasierte Zusammenarbeit, KI-gestützte Schadenserkennung, GIS-Integration und die Verortung von Schäden in 3D-Modellen werden die Bauwerksprüfung weiter verändern. Entscheidend bleibt jedoch eine praxisgerechte digitale Basis, die den heutigen Prüfalltag zuverlässig unterstützt.
m2ing wurde aus diesem Anspruch heraus entwickelt: als Werkzeug aus der Praxis – für die Praxis. Der Fokus liegt auf klaren Prozessen, hoher Benutzerfreundlichkeit und mobiler Einsatzfähigkeit.
Fazit
Digitale Bauwerksprüfprozesse müssen nicht kompliziert sein – sie müssen funktionieren.
Die Studie der Hochschule Bochum zeigt deutlich: Lösungen, die sich an der realen Arbeitsweise von Bauwerksprüfer:innen orientieren, verbessern Arbeitsprozesse messbar und schaffen echten Mehrwert.